Was tun, wenn ich getriggert bin?

Gewitter

Ich erlebe es so, dass diese Zeit es darauf angelegt hat, uns auf immer neue Weisen herauszufordern: Als wenn alles Enge, Ängstliche und Ur-Teilende es darauf angelegt hat, jetzt nocheinmal aufzutauchen - immer wieder - solange, bis ich es ganz annehme, umarme, den Kampf dagegen aufgebe und mich dann in eine neue Weite aufschwingen kann. Es erscheint als Geburtswehen einer neuen Zeit, in der alles Alte hinweggefegt werden muss.

Ein kleiner, scheinbar nichtiger "Trigger" aus heiterem Himmel und mit der inneren Balance ist es vorbei. Das bedeutet, in den  "Überlebensmodus" hineinzurutschen. In diesem Modus stehen uns nur drei Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung: Angriff, Flucht oder Erstarrung/Totstellen. Wenn wir in diesem Überlebensmodus funktionieren, sind wir vom Zugang zu unserer Intuition abgetrennt. Sie wird vom Lärm der Angst, Aggression oder Wut übertönt.

Wenn wir also in uns eine Enge oder einen Druck fühlen, können wir uns erinnern, dass wir aus unserem gesunden herzverbundenen Zustand ins Überlebensprogramm abgerutscht sind. Um uns selbst und unsere Umgebung vor den reflexhaften Angriffs-, Flucht- oder Erstarrungsreflexen zu erlösen, müssen wir Wege erproben, wie wir uns aus diesem Programm wieder heraus erheben können:

Erhebe dich in deinen natürlichen Zustand, indem du fühlst, was da ist. Spüre es ganz und entscheide dich, den Widerstand aufzugeben. Und dann erhebe dich, indem du tust, was dir Freude macht! Singe! Geh in den Wald! Tanze! Male!

Lass dies zu einem Jahr werden, in dem du dich immer wieder über die Wellen der Schwere und Negativität (in dir, in den Medien und um dich herum) erhebst. Dadurch wirst du zu einem Wegbereiter für eine neue Zeit der Liebe und des Vertrauens.

Ich danke dir, dass ich in diesen Zeilen zu dir sprechen darf und dass wir uns so, in einem Feld des Aufbruchs und der liebevollen Erneuerung verbinden. Ich sehe es als einen Aufbruch in ein freudiges Gewahrsein dessen, wer wir in Wirklichkeit sind.

Möge dieser Aufbruch  durch unsere Verbindung kräftigen Rückenwind bekommen.
Mögen wir uns in den Gesang der Freude erheben und dadurch unsere Macht ergreifen, eine liebenswerte Zukunft für uns selbst und für das Ganze zu gestalten.    

Jochen Bockholt

 

 

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